Psychiatrische Behandlung

Macht ein Psychiater noch etwas anderes für sein Geld,als dass er seinen Patienten geduldig zuhört und ab und zu mit dem Kopf nickt?

  • Informationsvermittlung, unter welcher Art von psychischer Störung der Patient leidet und wie diese am besten zu heilen oder zu lindern ist.
  • Beratung des Patienten, ob eine medikamentöse Behandlung sinnvoll ist und gemeinsame Auswahl eines möglichst gut geeigneten Medikaments.
  • Beratung des Patienten, ob eine ergänzende psychotherapeutische Behandlung seiner Beschwerden erfolgversprechend ist. Gemeinsame Erörterung, welches Psychotherapieverfahren für den Patienten besonders geeignet ist.
  • Abklärung, ob eine Krankschreibung erforderlich ist und gemeinsame Erörterung, welche positiven und negativen Folgen die Krankschreibung für die weitere Entwicklung der Krankheit hat.
  • Unterstützung bei der Bewältigung von Lebenskrisen durch Gesprächskontakte. Hilfe zur Selbsthilfe.
  • Gemeinsames erarbeiten, ob Konflikte, die der Patient am Arbeitsplatz hat, auf seine Erkrankung zurückzuführen sind, oder ob die Konflikte die Ursache der Erkrankung sind.
  • Erörterung, ob eine ambulante psychiatrische Behandlung ausreicht, oder ob ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik oder einer psychosomatischen Klinik sinnvoll ist.
  • Bahnung einer Kontaktaufnahme mit einem psychiatrischen Pflegedienst und Verschreibung fachpsychiatrischer Krankenpflege
  • (Gebührenpflichtiges) schreiben von Attesten, Kurzgutachten und Gutachten, um dem Patienten zu ermöglichen, seine Forderungen gegenüber anderen Stellen durchsetzen zu können, soweit dies anhand der vom Psychiater erhobenen objektiven Befunde möglich ist.
  • Beratung von Angehörigen